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DrPagel-Biografie...


.... schreibe ich, wenn ich älter bin.
Wem das zu lange dauert, kann sich inzwischen schon die Zeit mit dem Besuch meiner anderen Homepageseiten vertreiben:
Jedoch hat mich der Datencrash im Juli 2005 soweit zurückgeworfen, dass ich danach keine meiner Webseiten mehr mit NOF aktualisiert und immer noch nicht alle defekten Dateien auf Wiederherstellung geprüft habe. Bei der Festplattenanalyse bei Vobis wurde in 2005 kein Virus gefunden, jedoch ein Jahr später hat mir die aktualisierte Antiviren-Software gezeigt, dass auch auf gewerbliche Virenscans leider kein Verlass ist.

Hier meine unvollständige Lieblings-Webseiten-Liste (z.B.: backlinks für PageRank):
  • Ranking-Hits
  • diewebloghilfe.log.ag
  • favicondrpagel.log.ag
  • frausoundso.log.ag !
  • koerberbox.log.ag
  • tagesgeschehen.jubiiblog.de
  • fraeuleinvomamt.log.ag/
  • cleverle2003.log.ag/
  • Ehemalige Weblogs sind in meiner Gesamtliste aufgeführt.
    Zur Kenntnisnahme: Alle mit (dp) gekennzeichneten lyrischen Ergüsse sind durch Copyright © by Dr.Detlef Pagel urheberrechtlich geschützt. Bis auf Widerruf ist die auszugsweise Wiedergabe mit Quellenangabe nur zum privaten nichtkommerziellen Gebrauch gestattet.

    Hinweise zu Weblog-Code-Fehlern>>

    Forum zu Weblog (siehe auch rechte Leiste); Homepage(freenet-Administrator)

    NOTFALL-HINWEISEfreenet-service-info (siehe auch mein Eintrag vom 9.6.2005)

    Hinweise zu Internet-Störungen allgemein >>



    Gebrauchsanleitung: es wird (zur Zeit) auf dieser Site immer nur der Weblog-Inhalt der letzten 5 Beiträge angezeigt. Zum Suchen anderer Einträge können
  • die Inhaltsverzeichnisse (webtropia-Weiterleitung zum Loomes-Server, Loomes-Server) oder
  • alternativ zum Freenet-Kalendariums am rechten Rand dieser Site ein eigener Kalender 2004, 2005 durch Anklicken der Wunschtage oder
  • ein internes Suche-Formular:google-Suche oder
  • die Index-Seite für mein Tagebuch-ZentralArchiv
  • For translation of my websites click here please
  • chines.Schriftzeichen zhong für innen, mitten, zentral (zhōng=#20013)
  • Wetter in Wetzlar
    benutzt werden.

    Der erste Tagebucheintrag fand am 16.Mai 2004 statt, also vor gut vier Jahren. Seitdem wurden
    mehr als 2003 [drpagel-favicon] Beiträge
    zu verschiedenen Themen verfasst. Als kleines Dankeschön für das zunehmende Leserinteresse hier seit Mai2005 meine Bilder des Monats:


    [jpgBild: Löwenzahnblüte vom 18.5.2005 © by Dr.Detlef Pagel, Wetzlar]
    Mai 2005
    [jpgBild: Gelbe Irisblüte (in Krofdorf) am 02.5.2005 © by Dr.Detlef Pagel, Wetzlar]
    Juni 2005
    [jpgBild: Rosenblüte vom 2.7.2005 © by Dr.Detlef Pagel, Wetzlar]
    Juli 2005
    [jpgBild: Immergrünblüte vom _.12.2006 © by Dr.Detlef Pagel, Wetzlar]
    Dezember 2006
    [gifBild: Gelbblühender Winterjasmin am 03.11.2007 © by Dr.Detlef Pagel, Wetzlar]
    November 2007
    [jpgBild: Blühender Märzenbecher am 17.02.2008 © by Dr.Detlef Pagel, Wetzlar]
    Februar 2008
    [gifBild: Pflaumenblüte vom 01.04.2008 © by Dr.Detlef Pagel, Wetzlar]
    April 2008
    [gifBild: Alantblüte vom 14.07.2008 © by Dr.Detlef Pagel, Wetzlar]
    Juli 2008
    [gifBild: Knoblauchlilie vom 06.09.2008 © by Dr.Detlef Pagel, Wetzlar]
    September 2008

    System&Browser&JavaScript-Abfrage, Browser&Player-Abfrage
    seit 20.8.2008, 18.50Uhr: RecentCounter:
    deaktiv seit 2.10.2008mehr...
    eMail-gif
    Hier kann man mich per eMail informieren



    Seit Mo., den 04.08.2008, 01 Uhr(MESZ; a.m.) (hierzu Statistik):
    mehr...
    Vorübergehend mussten zu Testzwecken fast alle Scripte im Tagebuch-Vorspann entfernt werden! Die meisten Skripte sind noch nicht reinstalliert worden. Daher dürfte jetzt fast keine eigene Javascript-Anwendung funktionieren.

    Es ist noch viel zu testen. Daher werden voraussichtlich vor heute abend (16.6.2008) keine weiteren Skripte hier in den Weblog-Vorspann zurückinstalliert werden können. Ich bitte um Verständnis.




  • Verfasst am 21.12.2007 23:45:47 Uhr
    Grammatik im Israelisch-Hebräischen - Teil 3: Tätigkeitswörter und ihre Zeitformen
    Grammatik im Israelisch-Hebräischen - Teil 3: Tätigkeitswörter und ihre Zeitformen

    Fortsetzung vom 12.12.2007

    Meine Idee war nicht nur gut für Lateinschriftler, nein sie war auch nicht neu. Aus meinem Weihnachtsmarktbesuch in Straßburg 2007 habe ich mir ein französisches Lehrbuch "L'Hébreu" vom Verlag "Assimil ©2007, B.P.25, 94431 Chennevières-sur-Marne Cedex, FRANCE, ISBN 978-2-7005-0291-6" mitgebracht, weil es so etwas zur Zeit noch nicht auf Deutsch gibt (P.S.: ich muss mich eilen, da in einer älteren französischen Ausgabe "Französisch" für Deutsche das Buch "Finnisch" für Deutsche noch nicht gelistet ist, es dieses jedoch inzwischen vom Assimil-Verlag gibt). Schön finde ich, dass die Vokabeln (von links nach rechts) dreischriftlich angeordnet sind:
      • hebräisches Suchwort in romanisierter Form (TransSkription in Lateinbuchstaben), natürlich unter der Beachtung, wie es Französischsprachige aussprechen würden
      • Hebräisch in hebräischer Schrift
      • Französisch
      • Französisches Suchwort
      • hebräisches Wort in romanisierter Form (TransSkription in Lateinbuchstaben), natürlich unter der Beachtung, wie es Französischsprachige aussprechen würden
      • Hebräisch in hebräischer Schrift

      • Hebräisches Suchwort in hebräischer Schrift
      • hebräisches Wort in romanisierter Form (TransSkription in Lateinbuchstaben), natürlich unter der Beachtung, wie es Französischsprachige aussprechen würden
      • Französisch
    Während wir im Deutschen die Verben lexikalisch nach der Infinitivform, die Lateiner die Verben nach der 1.Person Singular Präsens, die Italiener oder Franzosen wieder eher nach der Infinitivform "...-are, ...-ere, ...-ire, ...-re" geordnet haben, sortieren die Israelis u. Hebräer ihre Verben am liebsten nur nach der 3.Person Singular Maskulin in der Vergangenheit, weil für ihre Zwecke dort die Wortstämme am einprägsamsten sind. Für Deutsche ungewöhnlich wird also im Hebräischen nicht nur zwischen dem Numerus /dem Rang u. der Anzahl der Personen (1.,2.,3. Person Singular, Plural), sondern sogar nach dem Genus /Geschlecht (Maskulin, Feminin) unterschieden.

    Als Nichthebräer-Schüler finde ich es von der Assimil-Verlagsredaktion mutig und angebracht, von dieser Tradition etwas abzuweichen und zusätzlich die hebräische Infinitiv-Formen der Verben in Klammern dazu zuschreiben. Da sieht man mit Erstaunen, wie gravierend die Unterschiede in Lateinlettern zwischen beiden hebr.Verbformen sein können. Das gibt eine Bettlektüre, bis mir die Augen zufallen!

    In den Zeitformen ist die Hebräische Sprache nicht so ausdifferenziert wie Deutsch oder Latein. Man unterscheidet zwischen
    • (unvollendete) Gegenwart (dts.), Présent (frz.), Present tense (engl.), הווה , הוֹוֶה (hebr.; sprich(frz.): "hoveh")
    • Vergangenheit (dts.), Passé (frz.), Past tense (engl.), עבר , עָבָר (hebr.; sprich(frz.): " 'avar") (s.Nachtrag_1)
    • Zukunft (dts.), Futur (frz.), Future tense (engl.), עתיד , עָתִיד (hebr.; sprich: "aathijid" ?) (s.Nachtrag_2)

    • Bedingter Form (dts.), Conditionnel (fr.) (s.Nachtrag_3)
    • Sein-Form (dts.), "Être" (frz.)
    • Befehlsform (dts.), Imperativ (lat.), Impératif (frz.)
    • Grundform (dts.), Infinitiv (lat.), Infinitif (frz.)
      • "Grundform, gefolgt von einem Verb" (dts.), "Infinitif suivi d'un verb" (frz.)
      • Unpersönliche Grundform (dts.), Infinitif impersonnel(frz.)
    • Mittelwort (dts.), Partizip (lat.), Participe (frz.)
    • Leideform (dts.), Passiv (lat.), Passif (frz.),
    • Reflexive Form (dts.), Pronominal(frz.)
    Natürlich findet man nur Beispiele zu diesen Verbformen im Assimil-Lehrbuch, jedoch keine Hinweise, wie diese grammatikalischen Ausdrücke auf Hebräisch heissen würden, weil man dann ja vom Buch unabhängig im Web herumsuchen / "herumgooglen" (meine Wortschöpfung!) könnte. Ja, wenn man nur macht, was man soll! Aber man kann trotzdem herumgooglen und englische Begriffe oder Wikipedia zur Hilfe nehmen.

    Heute ist übrigens ein denkwürdiger Tag: viele innereuropäische Grenzen sind gefallen. Man stelle sich nur mal vor, die Perser und die Israelis, die Araber und die Aramäer kennen keine Grenzen mehr und achten sich alle gegenseitig und keiner wünscht den anderen im Meer versenkt oder in der Wüste verdörrt, wäre das nicht toll? (dp) (1,75h)

    Nachtrag_1 am 22.12.2007 um 11Uhr:

    Vergangenheit:

    Während
    • das Englische sechs Formen der Vergangenheit kennt:
      • a: Past Perfekt Simple,
      • b: Past Perfect Progressive,
      • c: Simple Past,
      • d: Past Progressive,
      • e: Present Perfect Simple,
      • f: Present Perfect Progressive
    ..., kennt
    • das Französische fünf Formen (die mit "2" indizierten (a2, c2) werden mit Hilfsverben ((dts.:) "gehen", "zeigen", usw.) gebildet:
      • a1: Plus-que-parfait (indicatif / subjonctif)
      • a2: Passé antérieur (meist in Nebensätzen) nach "dès que" ("sobald" (dts.)), "après que" ("nachdem" (dts.)), "quand" oder "lorsque" ("als" (dts.))
      • c1: Imparfait (indicatif /subjonctif) nach "pendant que" ("während" (dts.)),
      • c2: Passé simple (fast nur in geschriebener Sprache) nach "quand", "lorsque" ("als" (dts.))
      • e: Passé composé nach "puis" ("dann, anschließend" (dts.)) oder "après" ("danach" (dts.)), "tout de suite" ("sofort" (dts.))
    • das Deutsche nur drei Formen:
      • a: Plusquamperfekt (vollendete Vergangenheit)
      • c: Imperfekt (unvollendete Vergangenheit) (Indikativ / Konjunktiv)
      • e: Perfekt (vollendete Gegenwart)
    • das Hebräische nur eine Form der Vergangenheit:
      • עבר (sprich: "a'wár")

    (dp) (1,5h)

    Nachtrag_2 am 22.12.2007 um 13.30Uhr:

    Zukunft:

    Während
    • das Englische (je nach Lehrmeinung) 2 oder 4 Formen der Zukunft kennt (wobei die Verlaufsform vielfach als eine Unterform dargestellt wird):
      • x: Future 1 simple
        • x1: "will"-Future ("shall"-Future)
        • x2: "goinig-to"-Future
      • x_: Future 1 progressiv (Verlaufsform):
        • nur "will be"-Form
      • y: Futur 2 simple
        • nur "will have"-Form
      • y_: Future 2 progressiv (Verlaufsform)
        • nur "will have been"-Form
    ..., kennt
    • das Französische drei Formen :
      • x: futur simple
      • x2: futur proche (mit Hilfsverb "gehen" gebildet)
      • y: futur antérieur nach "lorsque" ("wenn" (dts.))
    • das Deutsche nur zwei Formen:
      • x: Futur 1 (einfache Zukunft)
      • y: Futur 2 (vollendete Zukunft)
    • das Hebräische nur eine Form der Zukunft:
      • עתיד (sprich: "aathijid ?")

    (dp) (0,75h)

    Nachtrag_3 am 25.12.2007 um 00.15Uhr:
    Gesegnete Weihnacht!

    Bevor ich mein müdes Haupt zur Ruhe lege, wollte ich mal wissen, was es mit dem "verbe conditionnel" im Hebräischen auf sich hat. Hierzu schreibt das Assimil-Buch im Leçon 82/Notes 2 folgenden Satz zum hebräischen Wort zu (frz.:) "je voudrais":
    Cette tournure composée du verbe être au passé et d'un autre verbe au présent se rend par le conditionnel (présent ou passé). Voir la prochaine leçon de révision.
    Nun dachte ich, so naiv wie ich bin, google, altavista, promt oder worldlingo könnten mich da schlaumachen:
    • google:
      • Dieser Glanz aus dem Verb werden in der Vergangenheit und ein weiteres Wort in dieser sich durch den bedingten (oder dieser Vergangenheit). Sehen Sie in der nächsten Lektion Revision.
    • altavista:
      • Diese aus dem Verb an der Vergangenheit gibt sich zu sein und aus einem anderen Verb an der Gegenwart zusammengesetzte Wendung durch bedingt (gegenwärtig oder Vergangenheit) zurück. Siehe die nächste Revisionslektion.
    • promt:
      • Dieser aus dem Verb zusammengesetzte Ausdruck, in der Vergangenheit und eines anderen Verbs im Geschenk zu sein, begibt sich vom Konditionalen (anwesend oder vergangen). Sieh die nächste Unterrichtsstunde der Revision.
    • worldlingo:
      • Diese aus dem Verb an der Vergangenheit gibt sich zu sein und aus einem anderen Verb an der Gegenwart zusammengesetzte Wendung durch bedingt (gegenwärtig oder Vergangenheit) zurück. Siehe die nächste Revisionslektion.
    Also bin ich Tor, so schlau als wie zuvor.

    Um das Übersetzungsrätsel zu knacken, muss man wissen, das es in dem Buch alle paar Kapitel eine Art Zusammenfassungs-Lektion "Revision" gibt.

    Von den hier getesteten Translatoren ist wohl google der einzigste, der mit dem frz.Verb "rendre" bzw. "se rendre" nicht klarkommt. "se rendre a." (frz.) = "sich (wohin) begeben", "sich ergeben", "sich hingeben", "nicht mehr weiter können" (dts.) und wird von google mit (engl.:) "to travel" im Sinne von (dts.:) "sich (wohin) begeben", "verreisen" oder mit (engl.:) "to visit", (dts.:) "besuchen" übersetzt.

    Mein geistiger Versuch, Licht ins Dunkel des Satzes von
    Cette tournure composée du verbe être au passé et d'un autre verbe au présent se rend par le conditionnel (présent ou passé).
    zu bringen:
    Diese zusammengesetzte Wendung vom Tätigkeitswort 'sein' in der Vergangenheit und von einem anderen Tätigkeitswort in der Gegenwart ergibt sich durch die 'Bedingte Form' (Gegenwart oder Vergangenheit)
    Ich dachte, ich würde hier erfahren, wie die Bedingte Verbform aussieht?

    Nach dem "Grammatischen Beiheft" zu "Etudes Française Ausgabe C" vom "Ernst Klett Verlag Stuttgart, Bd.Nr. 52842, 1.Aufl.1967" erkennt man, dass das Konditional oder Bedingungsgefüge eine typisch französische Eigenart zu sein scheint, die uns im Deutschen nicht so bewusst wird. Wir haben aber auch Bedingungssätze, z.B.: "Wenn Sie mit der Arbeit fertig sind, dann bekommen Sie Ihren Lohn", nur erscheinen uns diese Verbformen als Präsensformen "Sie sind fertig", "Sie bekommen". Hier unterscheidet aber das Französisch zwischen Haupt- und Nebensatz und konstruiert einen konjunktivischen Satz: "Wenn Sie mit der Arbeit fertig seien (/sein mögen), dann würden Sie Ihren Lohn bekommen". Also ist man gut beraten, sich die Formen des französischen Konjunktivs zu lernen, der auf Französisch subjonctiv heisst. (Hierzu eine passende Poesie.)

    Im Buch "Kauderwelsch-Band37" sind leider keine Beispiele zu den hebräischen Bedingten Verbformen aufgeführt, so dass ich vermute, dass es sie nicht gibt? (dp) (2h)

    Linksammler:
    später mehr. unfertig
    http:// www.medizin24.at /medizin24 /gesundheit /ernaehrung /ernaehrung_20050125_food_mood.asp
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    Verfasst am 21.12.2007 23:04:53 Uhr
    Schnelligkeitsgarantie von Kaufland
    Keine leeren Versprechungen! Somit gehört Kaufland und Globus zu meinen beliebtesten Einkaufsquellen für den alltäglichen Bedarf. Auf der Kaufland-Webseite kann man die Schnelligkeits-Garantie nachlesen. Ich hatte ja nur 7min an der Kasse gestanden und es waren nicht alle Kassen besetzt. Und es waren mehrere Schlangen, laut Bestätigung eines Angestellten bis zu den Süßigkeiten und das um 21.30Uhr. Es war aber allen anderen Kunden irgendwie peinlich oder zu komisch, die Garantieeinlösung einzufordern, denn dazu muss man sich wieder an einer anderen Stelle in einer Schlange anstellen und "betteln".

    Ja, wenn die Kunden wollen, die anderen Geschäfte im Forum haben noch auf und man kann sich auch noch in diversen Schnellimbissen und Cafés abspeisen lassen, dann ist das Forum Wetzlar voll. Da können auch werktags die cirka 1700Parkplätze kanpp werden. Wenn aber nur Kaufland Wetzlar offen hat, dann geht der Einkauf sehr zügig. Eine Flasche Wein und ein Linseneintopf abzüglich 2,50€uro ist ein echtes Schnäppchen. Danke an Kaufland! Und für Kaufland ist dieser Blog-Eintrag auch ein großer Gewinn. Kostet sonst eine gewerbliche Werbungsaktion tausende von Euros, so bekommen sie schon für 2,50€uro eine gute Kritik. googleweit! (dp) (0,5h)
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    Verfasst am 21.12.2007 08:46:07 Uhr
    Heimkehr nach dem 2.Weltkrieg oder Fluch und Segen der Technik ?
    Mal ohne Gewähr, weil ich im 2.Weltkrieg noch nicht mal geplant war: vermutlich gibt diese Poesie eine Erlebnisverarbeitung von jemandem wider, der aus dem 2.Weltkrieg nach Hause zurückkam, dachte ich erst. Aber dann habe ich gelesen, dass Herr Grünbein sogar erst nach mir geboren ist.

    Die Schwierigkeit der Interpretation liegt daran, das Poeten oftmals sogenannte Metaphern (Sinnbilder, gegenständliche Pseudonyme) benutzen, so dass man wie hier aus der zweiten Strophe lesend, zunächst vermutet, es handele sich tatsächlich um einen Regenschauer und die Regentropfen werden über das Wassernetz oder das Fernwärmenetz an alle Haushalte verteilt und es spiegelt die europäische Heiztechnik wider. Vermutlich (so meine Interpretation) ist mit dem "letzten Regen" aber der sogenannte "Bomben-Hagel" auf deutsche Ortschaften, hier speziell evtl. Dresden gemeint. Es deutet die 3.Strophe (alternativ) auf ein "Zuviel des Guten" hin, nämlich um einen wegen Hochwasser oder Überschwemmung weggeschmemmten öffentlichen Verkehrsraum.

    Wer hierzu andere Interpretationsideen hat, kann die ja als Kommentar abliefern:
    deutsch (Original) englisch (Original)französisch
    Übersetzung / Traduction
    Jean-Yves Masson
    Europa nach dem letzten RegenEurope after the last rain L'Europe après la dernière pluie
    von Durs Grünbeinby Durs Grünbeinpar Durs Grünbein

    Raumlos, Erinnerung... und keine Stadt,Nowhere, memory… and to find your way,Sans espace, mémoire... et point de ville
    An die man sich, heimkehrend, halten kann.no city can direct you when you head A laquelle, rentrant chez soi, on puisse s’en tenir.
    Wo dieser Vorwärtsraum ein Ende hat,for home. Where's its end, in what when, this spaceOù prend-il fin, ce rêve qui avance,
    In welchem Wann?that lies ahead?Dans quel moment?

    Den ersten verteilt das WassernetzThe first river is spread aroundLe premier fleuve, le réseau hydraulique le distribue
    In jede Unterkunft. Auf kaltem Heizungsrohrto every house by water mains. Red drops of rustDans chaque abri. Sur un tuyau de chauffage refroidi
    Stehn rostrot Tropfen bis zuletzt.remain on the cold heating pipes. The soundDes gouttes couleur de rouille restent jusqu’au bout.
    Spüllärm im Ohrin ears of flushingUn bruit d’eau dans l’oreille

    Reißt das Verzeichnis früher Straßen fort.carries the list of early streets away.Balaye l’index des rues d’avant.
    Die man im Schlaf fand, Plätze, garantiertGuaranteed by learning to walk, the squaresLes places que l’on trouva dans le sommeil, bien connues
    Vom Laufenlernen... sind jetzt allerortsyou found in sleep are now evacuatedDepuis qu’on y apprenait à marcher..., sont à présent partout
    Evakuiert.everywhere.Evacuées.
    Interessant ist, dass Herr Grünbein sich die dichterische Freiheit nimmt, im Englischen die Aufteilung der Worte und Satzteile anders vorzunehmen als im Deutschen, weil ja auch Sprachen es oft so voraussetzen und die Übersetzung ins Französische fast wortgetreu an den deutschen Satzbau hält. Ob die Franzosen das so richtig verstehen? Ich hoffe es! Dies hat aber zur Folge, dass sowohl im Deutschen als auch im Englischen eine gewisse Vokal-Reimung zum Zeilenende hin gelungen ist. Glückwunsch!

    Gefunden auf der Europabrücke zwischen Kehl und Straßburg. Openair-Literaturmuseums-Denkmal-Stolpersteine auf Initiative des Europarates. Weitere Texte werden über einen Linksammler in meinem Bericht vom 21.12.2007 verlinkt. (dp) (1h)
    Kommentar abgeben Kommentare anschauen (0)


    Verfasst am 21.12.2007 01:03:10 Uhr
    Initiative des Europarates zur Völkerverständigung
    Solange eine dieser nachfolgenden Webseiten nicht gelöscht wird, brauche ich die deutschsprachigen und fremdsprachlichen Poesie-Texte: ... auf der Europabrücke zwischen Kehl und Strasbourg nicht alle von meinen mehr oder weniger gutgelungenen Fotos abtippen. Ebenfalls publiziert sind die französischsprachigen Texte oder Übersetzungen auf dieser Webseite.

    Möglicherweise sind die Poesien wegen ihrer mindestens zweisprachigen Vorlage sogar für Vergleichende Sprachstudien geeignet. Hierfür müsste ich mir aber etwas mehr Zeit gönnen, denn bei Poesien muss man auch zwischen den Zeilen lesen können, damit der Esprit oder Geist oder Sinn oder Witz oder die Tragik "rüberkommt", und dann noch in einer fremden Sprache. Das ist nicht unbedingt einfach. Daher werde ich, wenn möglich die öffizielle Übersetzung ins Französische daneben stellen und gegebenenfalls, so ich Zeit dafür finde, bei anderen Sprachen versuchen, den Sachverhalt auf deutsch wiederzugeben, auch wenn meine keine offizielle, perfekte Übersetzung ist.

    Trotzdem es das ureigene Recht einer jeden Sprachseite des Europarates ist, dort ein eigenes Konzept zu verfolgen, finde ich es schade, dass nur auf den französischen Webseiten auf dieses Literaturdenkmal verwiesen wird. Wo Deutschland das Nachbarland ist, hätte ich es erwartet, dass, wenn schon keine Übersetzung, dann doch wenigstens ein Link von den deutschsprachigen Europaratseiten auf die französische geschaltet worden wäre. (dp) (0,4h)

    Nachtrag am 26.12.2007 um 22.15Uhr:
    Ein guter Freund von mir meint, so manches Englisch sei stilistisch derart unflüssig, dass man versucht ist anzunehmen, die unter dem Original "Englisch" publizierten Texte seien aus dem Französischen ins Englische evtl. mit Hilfe von automatischen Translatoren (rück-)übersetzt worden.

    Da ich den Literatur-Wettbewerb nicht miterlebt habe, weiß ich nicht, ob die Autoren ihre Texte in Französisch einreichen mussten und ob sie dann nachträglich von den Dolmetschern und Hausübersetzern des Europarates in ihre Landessprachen übersetzt worden sind. Dies fände ich reichlich umständlich und eigentlich unlogisch.

    Allerdings ist es eine dichterische Freiheit eines Poeten, seine Texte mehr oder weniger grammatikalisch korrekt so zu verfassen, dass entweder Otto-Normal-Bürger oder nur Experten ihn verstehen. Bei manchen Texten von Heinrich Böll hatte ich die Lust zu lesen verloren. Deutsch unter Deutschen! Sogar meinen Schreibstil haben manche als zu schwer und unverständlich, und manchesmal als zu sehr verschachtelt empfunden. Hätte mich Böll besser verstanden?

    Und zum Schluss fällt mir noch Dadaismus ein. Da könnte ich auch schnell mal eine harmlose Brückenpoesie abgeben:
    Brücke-cke-cke!
    Oh Du brückst eine Lücke-cke-cke!
    Denk ich an Brügge-ge?
    Zücke-hick-hick
    ich-hick
    weißt'
    mir fehlt heut Geist!
    Nadelchudeltodel!
    Und so einen Text dann in alle Sprachen der Welt übersetzen, dass das noch sinngemäß verstanden wird, diese Mühe werde ich mir nicht machen! Angenommen ein Poet einer Sprache wäre ein Anhänger von diversem Wortgestammel. So etwas in eine andere Sprache zu übersetzen dürfte sehr schwer, fast unmöglich sein.
    P.S.: ich mag so einen Text aus Wortfetzen selber nicht!
    (dp) (0,85h)

    Nachtrag am 27.12.2007 um 00.50Uhr:
    Endlich entdeckt habe ich den Grund der Literatur-Installation und das Datum auf dieser Webseite des Europarates. Dort steht, dass im Jahre 1993 ein auszugestaltendes Pilotprojekt Route der Parks und Gärten stattfand. Als Anlass nahm man den 50.Jahrestag des Europarats. Wie sich das luxemburger europäische Institut "Institut Européen des Itinéraires culturels du Luxembourg" auf Deutsch nennen würde, muss ich später recherchieren. Da steht in Langenscheidts TWB Französisch wieder mehreres zur Auswahl: "-ordnung", "Reiseroute" (dts.) für "itinéraire" (frz.). Auf Englisch nennt es sich selbst "European Institute of Cultural Routes".

    Berichte zur Europabrücke mit Fotos:
    Man hat also 40 europäische Autoren gebeten, einen Text in 29 Sprachen zu schreiben. Dieser sollte sich speziell auf die Europabrücke und darüber hinaus allgemein auf "Brücke in der europäischen Kultur" beziehen. Die Farben der Texttafeln wurden in den Himmelsfarben der (Morgen- oder Abend-) Dämmerung gestaltet, was ich bei meinem nächsten Besuch mal überprüfen werde. Mir fiel nur auf, dass meine Kamera manche rötlichen Farbtöne schlecht aufnehmen konnte und manche Tafeln unbeleuchtet (defekt) waren. Die Reisenden sollen beim Textstudium über die Themen des Übergangs, die Überfahrt und die Begegnung mit anderen nachdenken. Nur, welche ein Autotourist hält wegen der Tafeln an der Brücke an? Zur Zeit kommen die Franzosen hauptsächlich bis zur deutschen Tankstelle durchgefahren, tanken hier und fahren wieder zurück, weswegen ich vermute, dass dieser kleine Grenzverkehr auch offiziell diskret beobachtet wird. Andere können mit einem Linienbus, der auch nicht extra vor jeder Texttafel anhält, von Straßburg nach Kehl oder umgekehrt fahren. Da war ich wohl der erste seit Jahren, der sich die Mühe nachts zwischen 20.30 und 21Uhr bei Zugluft gemacht hat und ist die Textschilder alle abgegangen. Würde mich echt mal interessieren, wieviele Menschen tagsüber (verkehrsgezählt) zu Fuß von Europa nach Europa laufen?

    Davon weiß ich aber immer noch nicht, worauf sich die Textstellen zu Gärten und Parks beziehen.

    Jedoch habe ich erst jetzt die oben verlinkte Webseite mit offiziellen Englisch-Übersetzungen dieser Texte entdeckt. Aber immer noch keine Webseite mit deutschen Übersetzungen! (dp) (1,25h)

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